Keramik 15. Jahrhundert
Alle hier aufgelisteten Produkte sind Auftragsarbeiten, da ich nur auf Bestellung und nicht auf Vorrat anfertige. Bei Interesse an einem Objekt können Sie sich gerne über das Kontaktformular mit mir in Verbindung setzen.
Windlicht oder Lampe nach Bad Windsheim

Nach Vorlage eines Fundes aus der Latrine des Spitales in Bad Windsheim nähe Nürnberg gefertigt. Die ursprüngliche Verwendung ist unklar, jedoch wird das Objekt als Windlicht oder Lampe gedeutet, in welches z.B. eine Kerze oder ein Talglicht eingestellt werden konnte. Der gesamte Bad Windsheimer Spitalfund wurde auf um 1500 datiert.
Siebtopf Bamberg

Rekonstruktion eines Siebtopfes aus dem Fundkomplex im Alten Krankenhaus zu Bamberg, datiert auf um 1500. Gelbliche Keramik mit rötlicher Verfärbung, wie sie durch den bewusst eingesetzten Ascheanflug erreicht wird, hierdurch ergibt sich die strukturierte Verfärbung der Oberfläche.
Kochtopf oder Vorratsgefäß nach Fund aus dem Höffstettener Haus, Freilichtmuseum Bad Windsheim
Dieser Kochtopf gehört zur Kategorie der Standbodengefäße, welche gegenüber den Kugeltöpfen einen planen oder eingezogenen Boden aufweisen. Der Rand des Topfes zeigt die für das 15. Jahrhundert typische Mehrfachprofilierung. Das Objekt stammt aus dem Fundkomplex “Höffstettener Haus”, wurde auf das 15. Jahrundert datiert und ist im Freilandmuseum Bad Windsheim zu sehen. Der Deckel ist eine auf vielen anderen, regionalen Funden aus dem selben Zeitfenster basiernde Rekonstruktion.
Spardose, 15. Jahrhundert

Spardose nach Funden aus Regensburg. Solche keramischen Gefäße begegnen uns in verschiedenen Fundkomplexen, so auch im sog. Spitalfund zu Bad Windsheim, im wilden Mann zu Nürnberg als auch in Forchheim. Datiert wurde diese Spardose auf das 15. Jahrhundert.
Saugfläschen

Diese Replik ist nach einem Fund aus dem Komplex St.-Martin-Straße 16 in Forchheim angefertigt, für die Nutzung des Gefäßes gibt es wiederum verschiedene Interpretationsansätze, so könnte es vorstellbar sein, dass das Gefäß als “Saugfläschen” für Kindernahrung oder als “Sauciere” gedient haben mag.
Der Komplex in der St.-Martin-Starße 16 ist in der Datierung durchaus umstritten. Als Depotfund wird er aktuell zwar um 1500 festgelegt, typologisch finden sich jedoch durchaus etliche Stücke, welche zum Zeitpunkt der Deponierung schon mehr als 100 Jahre alt gewesen sein müssen.
