„Zeitloses“

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Auf dieser Seite befinden sich Objekte, welche über die Zeiten unverändert geblieben sind.

Spinnwirtel

Spinnwirtel

Spinnwirtel

Die tönernen Spinnwirtel wurden nach Funden aus Nürnberg rekonstruiert, eine Vielzahl an Fundstücken befindet sich im Besitz des Naturhistorischen Museums Nürnberg. Die Laufzeit dieser Wirtel kann, zumindest für den Nürnberger Raum, vom 12. Jahrhundert bis in das 15. Jahrundert hinein angegeben werden. Die Konstruktion der Handspindel, die Verbindung Spinnwirtel und Schaft an sich, ist auf zahlreichen zeitgenössischen Abbildungen zu erkennen.


Murmeln

Murmeln

Murmeln

Diese als Spielzeug einzuordnenden tönernen Murmeln finden sich, in unterschiedlichen Größen und Farben, bei einer Vielzahl archäologischer Grabungen.


kelchförmige Talglampe

Talglampe zum aufhängen

Talglampe zum aufhängen

Kelchförmiges Talglicht zum aufhängen. Diese Form der Beleuchtung findet sich auf vielen Abbildungen vom 13. bis in das 15. Jahrhundert hinein.


einfaches Talglämpchen nach Funden aus Nürnberg

Talglichter

Talglichter

Keramische Talglichter unterschiedlicher Formen sind sehr häufig in vielen mittelalterlichen, archäologischen Fundkomplexen Süddeutschlands und Österreich anzutreffen. Die hier gezeigte Form der flachen Schale mit eingedrückter Dochtmulde stellt eine recht einfache, sehr früh auftretende Form mit einer langen Laufzeit dar, vor allen Dingen im 15. Jahrhundert tauchen dann Talglichter mit zwei oder mehr Dochtmulden auf. Aus Kronach stammt ein Fragment eines Öllämpchens mit eingedrückter Dochtmulde, datiert in das 13./14. Jahrhundert, vergleichbar hierzu ist ein Lämpchen aus Höfstetten, ebenfalls in Schalenform mit Dochtmulde. Weiter Schalenfragmente aus der Treuchtlinger Burg sowie aus Burgthann datieren in die zweite Hälfte des 14. Jahrhundert.


Talglicht nach Fund aus Freiberg in Sachsen, 14./15. Jahrhundert

Talglämpchen Freiberg

Talglämpchen Freiberg

In seiner Grundform entsprechend den vielen unter „einfaches Talglicht“ beschriebenen Funden, weisst dieser Fund eines Talglichtes jedoch eine extra angebrachte „Mulde“ innerhalb des Schälchens auf, welche vermutlich zur besseren Handhabung des brennenden Talglämpchens gedient haben kann.